Der Dienstag dichtet – 24.11.2020

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Ungewissheit

immer wieder

Was ist Sache?

Wie geht es weiter?

Fragezeichen

Dies ist ein Beitrag zur kollektiven Schreibaktion „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt. Die Idee hinter der Schreibaktion ist, jeweils am Dienstag ein Gedicht über etwas zu veröffentlichen, was den Autor / die Autorin gerade bewegt. Es schreiben noch mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei

Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken und
Vienna BliaBlaBlub

Der Dienstag dichtet – 17.11.2020

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Herz

zu Herz

klein und groß

vereinigt sich zu einem

Intensität

Dies ist ein Beitrag zur kollektiven Schreibaktion „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt. Die Idee hinter der Schreibaktion ist, jeweils am Dienstag ein Gedicht über etwas zu veröffentlichen, was den Autor / die Autorin gerade bewegt. Es schreiben noch mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
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Lindas x Stories
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Gedankenweberei

Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken und
Vienna BliaBlaBlub

So kann es gehen …

Nö“.

John sah den Schaffner entsetzt an. Sein Gesicht war ganz schön blass geworden. Sollte er sich wirklich umsonst so abgehetzt haben, um zum Bahnhof zu kommen und den Zug noch zu erwischen?

John fragte nochmals nach, doch der Schaffner bestätigte ihm nochmals: Der Zug, mit dem er zu seinem Vorstellungsgespräch fahren wollte, war bereits abgefahren.

Dieser Text entstand auf Anregung von Jutta Reichelt und ihrem Geschichten-Generator.

Der Besuch meiner Tante

abc.etüden 2020 47+48 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von Christiane

Ein grauer Himmel kam zum Vorschein, als ich heute morgen zum Fenster hinaussah. Am liebsten würde ich mich wieder in mein Bett legen. Leider ging das nicht. Denn heute Nachmittag würde meine Tante zu Besuch kommen und davor musste ich meine Wohnung auf Vordermann bringen. Meine Tante legte nämlich großen Wert auf Sauber- und Ordentlichkeit, im Gegensatz zu mir.

Also gut. Ich wandte mich vom Fenster ab und machte mich griesgrämig ans Werk. Den ganzen Vormittag sollte ich nun werken und machen und stöbern. Und tatsächlich sah meine Wohnung am frühen Nachmittag ordentlich aus. Auch der Kuchen, den ich zwischenzeitlich in den Ofen geschoben hatte, ließ sich sehen. Nun machte ich mich noch etwas frisch und zog meine beste Bluse an. Dann noch schnell den Tisch gedeckt sowie eine Blumenvase daraufgestellt. Nun war ich soweit. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass noch etwa eine Viertelstunde bis zur vereinbarten Zeit blieb. Diese nutzte ich noch für einen prüfenden Rundgang durch meine Wohnung: Es sah wirklich gut aus.

Dann läutete es plötzlich. Aber nicht an meiner Tür. Es war das Telefon, welches läutete. Genervt, jetzt noch ein Telefongespräch führen zu müssen, nahm ich den Hörer ab und meldete mich mit meinem Familiennamen. Vom anderen Ende der Leitung hörte ich die Stimme meiner Tante. Es tue ihr ja so sehr leid, aber sie müsse ihren Besuch bei mir nun so kurzfristig absagen. Sie hätte sich ihr Bein verstaucht, sie könne beim besten Willen nicht kommen. Entschuldigung und bis bald. Eigentlich wollte ich nach Ende des Telefonats schon meiner Wut lautstark Luft machen. Doch dann kam mir eine besserer Idee: Ich könnte ja den Nachmittag für die Wanderung zur Quelle der Vils nutzen. Diese wollte ich ja schon lange machen und nun kam ich dank meiner Tante dazu.

Dieser Text entstand durch die Anregung der abc.etüden von Christiane. Herzlichen Dank hierfür. Die drei von Ulli Gau mit ihrem Blog Café Weltenall gestifteten Wörter lauten „Quelle“, „griesgrämig“ sowie „stöbern“ und sollen in einem Text mit max. 300 Wörtern eingebaut werden.

Der Dienstag dichtet – 10.11.2020

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Stillstand, gefühlte Lichtjahre

Dann plötzlich ein Schlag

Wie schnell sich vieles ändern kann

Dies ist ein Beitrag zur kollektiven Schreibaktion „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt . Die Idee hinter der Schreibaktion ist, jeweils am Dienstag ein Gedicht über etwas zu veröffentlichen, was den Autor / die Autorin gerade bewegt.

Folgende Autor*Innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
und Gedankenweberei

Noch 45 Tage, dann …

… ist wieder Weihnachten. Somit ist noch Zeit, sich Gedanken über die Weihnachtsgeschenke zu machen.

Sicher: Wir befinden uns durch Corona in speziellen Zeiten. Gerade in solchen Zeiten kann es wichtig sein, die eigenen Gedanken aufzuschreiben und/ oder schreibend nachzudenken. Auch Bewegung an der frischen Luft ist wichtig. Und so können die Bücher von Grit Alder gute Weihnachtsgeschenke sein:

  • „Mein Lesetagebuch“
  • „Meine Zeit als Pilger“
  • „Erinnerungen an meinen Weg“
  • „Mit weisen Denkanstößen für das ganze Jahr“ oder
  • „Mit weisen Denkanstößen für jede Woche“.

Sie wollen lieber lesen statt selbst schreiben? Dann könnte Waltraud Maiers „Viel Wirbel im Antiquariat“ eine gute Alternative sein.

Viel Freude beim Selbstschreiben oder auch Lesen!

Der Dienstag dichtet – 03.11.2020

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Ein Haiku:

Zwischen Hoffen und Bangen

Vieles ist unklar

Schutzengel mögen begleiten.

Dies ist ein Beitrag zur kollektiven Schreibaktion „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt . Die Idee hinter der Schreibaktion ist, jeweils am Dienstag ein Gedicht über etwas zu veröffentlichen, was den Autor / die Autorin gerade bewegt.

Folgende Autor*Innen machen bisher mit:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
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Impulswerkstatt: Der Drahtzaun

Der Drahtzaun als Zeichen einer Grenze.

Grenzen setzen: Den Dingen, die hinter dem Zaun nicht erwünscht sind.

Ist das Dasein und Sosein hinter der Grenze für Manches und Manchen nicht erlaubt.

Erlaubnis holte sich das Gras nicht, es nahm sich einfach die Freiheit.

Frei zu sein und das zu tun, was es für richtig hält.

Halt findend und der Grenze trotzend.

Dieser Text entstand durch die Bildanregung der Impulswerkstatt von Myriade und Frau Flumsel. Mit ihren eingestellten Bildern regen sie die Besucher ihres Bloges an, kreative Texte zu erstellen. Vielen Dank hierfür!

Turm bei Mondschein

abc.etüden 2020 45+46 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von Christiane

Mit auf den Rücken verschränkten Armen macht sich ein Herr mittleren Alters auf den Weg aus der Gastwirtschaft. Draußen, vor der Türe, blickt er auf einen nächtlichen Marktplatz, der nur von wenigen Lichtern beschienen ist. Der Herr atmet tief die Nachtluft ein und aus. Immerhin, es regnet gerade nicht! Das ist insofern bemerkenswert, als dass es die beiden letzten Tage ständig wie aus Kübeln gegossen hat. Der Herr im Biedermeierrock nutzt die Gunst der Stunde und macht einen kleinen Spaziergang. Sein Weg führt ihn vom Marktplatz zum nahen Weinberg hin. Durch kleine, dunkle Gassen schlendert er den Berg hinauf. Ganz in Gedanken versunken, achtet er fast nicht auf seine Umgebung. Doch dann: Der Vollmond kommt zwischen ein paar Wolken hervor und wirft sein Licht auf einige kleine Häuser sowie die in der Nähe stehende Stadtmauer. Der Herr bleibt stehen und sieht sich um. Dabei fällt sein Blick auf ein beachtenswertes Gebäude. Als er näher tritt, stellt er fest, dass es sich dabei um einen Stadtturm handelt. Das Licht des Vollmonds fällt auch auf diesen und erhellt seine Umgebung. Fasziniert bleibt der Herr im Biedermeierrock stehen, denn der Stadtturm macht bei diesem Nachtlicht einen sehr besonderen Eindruck auf ihn. Die Stimmung empfindet er als fast schon verwunschen und dennoch lieblich. Eilig zieht der Herr seinen Skizzenblock sowie einen Bleistift aus seinem Rock und fertigt in der Kürze der Zeit eine Bleistiftskizze an. Denn dieses Bild vom Turm bei Mondschein will er gerne mit seinen Mitmenschen teilen.

Dieser Text entstand durch die Anregung der abc.etüden von Christiane. Herzlichen Dank hierfür. Die drei von Kain Schreiber gestifteten Begriffe „Nachtlicht“, „lieblich“ und „teilen“ sollten in einem Text mit max. 300 Wörtern eingebaut werden.

Der Dienstag dichtet – 27. 10.2020

Elfchen „Planlos“

Planlos

Zahlreiche Fragen

Achterbahn der Gefühle

Was bringt die Zukunft?

Hoffnungsbedürftig

Dies ist ein Beitrag zur kollektiven Schreibaktion „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt . Die Idee hinter der Schreibaktion ist, jeweils am Dienstag ein Gedicht über etwas zu veröffentlichen, was den Autor / die Autorin gerade bewegt.
Folgende Autor*innen machen bisher mit:

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Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
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